Gemeinde

Tüngental

Pfarrer Gerhard Cieslik

Liebe Gemeinde,

ich freue mich sehr darauf Sie näher kennenzulernen,

mit Ihnen zu arbeiten und grüße Sie zusammen mit meiner Familie recht herzlich!

Ihr Gerhard Cieslik

Rund um die Gemeindearbeit

Kirchengemeinderat

1. Vorsitzender

Armin Rapp

2. Vorsitzender, Pfarrer 

Gerhard Cieslik

Kirchenpflegerin

Sophie Siegel 

Sekretärin

Sigrid Wüst

Altenhausen

Horst Häuslein

Otterbach

Margit Heyd

Tüngental

Gisela Mauch
Sigrid Wüst

Matthias Zimmer

Veinau

Heidrun Schweizer

Wolpertsdorf

Roselinde Dünkel

Organistin  

  

Valentina Decker

Mesnerin

Edith Gramm

Anneliese Schreyer

Ehrenamtliche

Bepos Minitreff

Monja Fischer

Claudia Götz


Events unterm Kirchturm

Gerhard Cieslik

Walter Gronbach

Ulrike Hartmann-König

Sandra Trübendörfer

Daniela Zimmer

Matthias Zimmer


Frauenkreis

Petra Stehle

Erika Wurst


Jungschar

Hannes Gronbach

Naemi Pfefferle

Linda Schweizer

Simon Schweizer

Lea Siegel


Kinderkirche

Tabea Fischer

Melanie Schnell

Louisa Mögerle

Naemi Pfefferle

Linda Schweizer

Lea Siegel

Bianca Wurst


Kinderstunde

Gisela Mauch

Tia-Ann Domenic

Rebecca Götz


Kirchenchor

Hildegard Fink


Konfirmandenunterricht

Gerhard Cieslik


Posaunenchor

Elke Glasbrenner

Walter Gronbach


Schülertreff

Annika Bausch

Louisa Mögerle

Naemi Pfefferle

Linda Schweizer

Karen Siegel

Amira Stirnkorb

Nina Stirnkorb


Seniorennachmittag

Heidemarie Pfisterer

Irmgard Salm

Anneliese Schreyer

Ella Seitz

Rebekka Wanke

Kirchengeschichte

Tüngental

In alten Urkunden wird erstmals um das Jahr 1000 eine Kirche in Tüngental erwähnt. Mutterkirche von Tüngental war wohl die Kirche zum Heiligen Kreuz in Erlach. 


Die jetzige Kirche steht, bis auf den gotischen Chor von 1440, auf den Fundamenten eines 1050 von Emehard von Comburg gestifteten Gotteshauses. In eigenwilliger Weise war das 1. Obergeschoss des Turms durch zwei altertümliche Doppelfenster wie ein Oratorium gegen das Schiff geöffnet. Dort lag vermutlich die mit einer Außentreppe zugängliche Michaelskapelle. 


Die Pfarrei Tüngental war anfangs dem Kloster Comburg zugehörig. Die Einführung der Reformation stieß deshalb auf Schwierigkeiten. Der erste evangelische Pfarrer Wetzel scheint noch starken Zug zur alten Kirche gehabt zu haben.  


Daten:

1559

Hessental kommt zu Tüngental dazu. 


1628

Der evangelische Pfarrer wird vertrieben und es wird wieder ein katholischer Gottesdienst gefeiert.   


1848

Das Kirchengebäude ist in einem sehr verwahrlosten Zustand. Da das Kirchenschiff einige Stufen tiefer liegt als der Friedhof, dringt bei Regen Wasser ein.   


1906

Die Kirche wird um einen Anbau an der Südseite erweitert.   


19. April 1945

Die Kirche wird durch Artilleriebeschuss stark zerstört. Dabei geht die mittelalterliche "Maria mit dem Hasen" verloren.   

Maria mit dem Hasen - Überlieferung

Tüngental

Bild: Die neue Maria mit dem Hasen

(geschaffen im Jahr 2005 zur 60. Wiederkehr der Zerstörung der Marienkirche)  


Die Überlieferung

... stand auf einem Altar in einem Chörlein ein Muttergottesbild.


Da geschah es, dass ein Herr von Limburg in der Gegend Hasen jagte und die Hunde einen Hasen auftrieben, der seinen Lauf schnurstracks in die Kirche nahm und mit einem Satz auf jenen Altar sprang, wo er am Gewande des Marienbildes angstvoll aufwärtsstrebte. 


Als der Herr von Limburg der Jagd nachfolgte, denn er hatte gesehen, wie auch seine Hunde dem Hasen nachsetzend in die Kirche gedrungen waren, fand er die Hunde vor dem Altar in ruhiger Stellung und ergriff das gehetzte Tier, das nun nicht weiterkonnte, mit der Hand, trug es auf den Kirchhof heraus, wehrte den Hunden, es zu verletzen oder ihm zu folgen,  und sprach, indem er den Hasen in Freiheit setzte: Zeuch hin, lieber Has! Du hast Freiheit in der Kirche gesucht, die hast du funden, dieweil die Hunde dein Asyl geehrt, so will ich's auch nicht verletzen.


Also lief der Hase davon, und kein Hund folgte ihm. 


Wie nun solches unter den gemeinen Mann kam, ward ein großes Zulaufen und Wallen, und man nannte die Kirche Unsere Frau zum Hasen, und von dem Opfer, so die Waller dahin gaben, ward ein neuer Chor gebaut und ein steinern Madonnenbild errichtet, an dem ein Hase emporstrebt, zum ewigen Gedächtnis.


Quelle: Ludwig Bechstein, Deutsches Sagenbuch, Leipzig 1853